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Steuern in der Lebens- und Rentenversicherung

BANKPRODUKTE > Versicherungsbegriffe

Lebensversicherung und die Steuern


Die Lebensversicherung genießt wegen ihres Vorsorgecharakters steuerliche Vorteile. Die Beiträge können im  Rahmen von Höchstbeträgen als Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden - bei Kapital-Lebensversicherungen jedoch nur bei einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren. Für Ältere Bürger (Über 47 Jahre) der neuen Bundesländer, die vor dem 1. Januar 1991 ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht im bisherigen Bundesgebiet hatten, kann sich diese Mindestvertragsdauer, je nach Eintrittsalter, auf bis zu sechs Jahre verkürzen.

Die ausgezahlte Versicherungssumme und die Überschussanteile sind einkommensteuerfrei, wenn die  Mindestlaufzeit eingehalten wird und der Todesfallschutz mindestens 60 Prozent der gesamten Beitragssumme ausmacht. Bei Renten aus einer Lebensversicherung sind nur die Ertragsanteile steuerpflichtig. Das sind vom Gesetzgeber  festgelegte Werte, die vom Alter des Versicherten bei Beginn der Rentenzahlung abhängen. Wer zum Beispiel ab 65 Jahren Rente bekommt, hat einen Ertragsteil von  24 Prozent. Stirbt der Versicherte während der Laufzeit, kassiert der Staat zwar Erbschaftsteuer. Allerdings gelten hier hohe Freibeträge.

 

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