VERSICHERUNGEN+BAUSPAREN
Direkt zum Seiteninhalt

Arbeitnehmersparzulage staatliche Förderung für Arbeitnehmer

BANKPRODUKTE > bausparen

Arbeitnehmersparzulage und Geld vom Arbeitgeber





.

vermögenswirksame Leistungen


Vermögenswirksame Leistungen sind Zahlungen des Arbeitgebers zur Bildung von Vermögen seiner Arbeitnehmer. Die Zahlung dieser Beträge muß direkt und unmittelbar durch den Arbeitgeber an das Anlageinstitut erfolgen.
Vermögenswirksame Leistungen können alle Arbeitnehmer in einem aktiven Arbeitsverhältnis anlegen. Nach den Bestimmungen des 5.Vermögensbildungsgesetzes gehören folgende Berufsgruppen nicht dazu:

  • Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften und Vereinen
  • Geschäftsführer einer GmbH
  • Wehr-und Zivildienstleistende
  • Entwicklungshelfer
  • Ehrenbeamte,Vorstände von Genossenschaften
  • Geschäftsführer von Innungskrankenkassen
  • Empfänger von Studienbeihilfen
  • Ruhegehaltsempfänger
  • Rentner aus gesetzlichen Rentenversicherungen
  • Strafgefangenen
  • Studenten
  • Schüler

Der jährliche Höchstbetrag, der für jeden Arbeitnehmer vermögenswirksam angelegt werden kann, berträgt 470,-EUR. Dieser Betrag kann durch Leistungen des Arbeitgebers, die zusätzlich zum Lohn / Gehalt gezahlt werden, und durch eigene Beträge des Arbeitnehmers zusammengesetzt sein. In fast allen Wirtschaftszweigen und im öffentlichen Dienst gibt es tarifvertragliche Bestimmungen über die Höhe des Arbeitgeberanteils.
Neben dem Betrag, den der Arbeitgeber zahlt, hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, einen Eigenanteil beizusteuern, der allerdings mit dem Arbeitgeberanteil an das Anlageinstitut überwiesen werden muß. Deshalb wird der Eigenanteil vor Auszahlung vom Nettogehalt abgezogen.
Die Leistungen insgesamt dürfen den Jahreshöchstbetrag von 470,-EUR = 39,20 EUR nicht übersteigen.

 




Die Arbeitnehmersparzulage ist die Förderung des Staates auf die Vermögensbildung der Arbeitnehmer


Die Höhe der Arbeitnehmersparzulage beträgt  9%.
Die Festsetzung der Zulage ist an die Einhaltung von Einkommensgrenzen gebunden.
Die Einkommensgrenze ist für Alleinstehende 17.900,-EUR und Verheiratete 35.800,-EUR zu versteuerndes Einkommen im Sparjahr.

Werden die Einkommensgrenzen überschritten, kann keine Arbeitnehmersparzulage beantragt werden.Wenn die Einkommensgrenzen für Wohnungsbauprämie eingehalten werden, kann der Sparer für seine vermögenswirksamen Leistungen die Wohnungsbauprämie im Rahmen der dafür geltenden Höchstbeträge beantragen. Die Beantragung erfolgt mit dem Lohnsteuerjahresausgleich bzw. mit der Einkommensteuererklärung. Die dafür notwendige Bescheinigung erhält der Sparer jährlich von seinem Anlageinstitut.

Die Auszahlung der Arbeitnehmersparzulage erfolgt nach Ablauf der Bindungsfrist von 7 Jahren. Innerhalb dieser Frist ist eine Verfügung ohne Verlust der Zulage nur bei einer Finanzierung eines Bausparvertrages mit wohnungswirtschaftlicher Verwendung möglich!
Ausnahmen:

  • Tod des Sparers oder seines Ehepartners
  • Erwerbsunfähigkeit von mehr als 90 %
  • Arbeitslosigkeit von mehr als 12 Monaten
  • Rückkehr von Ausländern in ihre Heimat





.
Zurück zum Seiteninhalt