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Der Zeitwert errechnet sich aus dem Neuwert

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Zeitwertberechnung der versicherten Gegenstände


Beträgt der Versicherungswert weniger als 40 % des Neuwertes, wird der Zeitwert angerechnet. Der Zeitwert errechnet sich aus dem Neuwert der versicherten Sache, von dem ein Abzug entsprechend ihrem durch den Abnutzungsgrad bestimmten Zustand vorgenommen wird.

Entsprechend vermindert sich auch der zu zahlende Beitrag.
In einigen Versicherungszweigen wie z. B. der Fahrzeugversicherung gibt es sogenannte Zeitwertlisten.


Zeitwertversicherung von Gebäuden



Versicherungswert als Zeitwert
Die Kosten der Instandsetzung sind unabhängig vom Alter und Abnutzungsgrad eines Gebäudes, ganz egal ob ständig bewohnt oder nur als Wochenendhaus genutzt.

Versicherungen zum Zeitwert kommen in der Praxis bei Gebäuden, die überwiegend aus Holz bestehen bzw. ein Strohdach besitzen, zum Einsatz.

Der Versicherungswert des Gebäudes hat nichts mit dem Verkehrswert einer  Liegenschaft zu tun. Der Verkehrswert bildet den tatsächlichen Wert  einer Liegenschaft ab, unter Berücksichtigung der Lage der Liegenschaft.

Der Gebäudeversicherungswert beinhaltet dagegen einzig und allein die  für den Wiederaufbau notwendigen Baukosten, nach einer Totalzerstörung.  Bei der Ermittlung des Wertes in der Gebäudeversicherung wird weder der Landanteil, noch die Lage  der Liegenschaft berücksichtigt.

Wert des Gebäudes


Der Wert des Gebäudes ist deshalb nur im Versicherungsfall, zum Beispiel nach einem Brand, relevant. Wer mit dem Versicherungswert seiner Liegenschaft nicht zufrieden ist kann sich bei ihr melden. Die Experten haben in den meisten Fällen einen gewissen Spielraum, um den Gebäudeversicherugnswert auf Wunsch nach oben oder nach unten anzupassen. Das zeigt die Erfahrung mit den Experten.

Bei Gebäuden in schlechtem Zustand wird der sogenannte Zeitwert als Versicherungswert eingesetzt. Er berücksichtigt die Abnutzung des Gebäudes.
Wertermittlung durch Gutachter

Ob Haus, Wohnung oder Grundstück, wenn der Wert des Objektes nicht klar ist sollte er von einem Sachverständigen geprüft werden. Das ist besonders wichtig wenn ein Verkauf ansteht. Der Gutachter erstellt ein möglichst umfassendes Gutachten in dem folgende Punke einfließen:

  • Lage und Infrastruktur
  • Baujahr
  • Lage (Verkehrsanbindung, umliegende Bebauung, Grünanlagen im näheren Umfeld)
  • Bausubstanz
  • Energieeffizienz
  • Größe und Anzahl der Zimmer
  • Ausstattung des Gebäudes
  • Nachbarschaft und Umfeld
  • die lokale Marktsituation


Je nachdem wie wichtig der Wert für den Verkauf ist kann auch eine Immobilens-Wertschätzung einfach über das Internet auch Online erfolgen. Damit haben Sie einen Richtwert und können danach ein Wertgutachten erstellen lassen. Sie haben dann einen Wert der Ihnen auch für die Kosten des Gutachtens eine erste Übersicht geben kann. Alle Gesamtkosten können dann durch eine Einschätzung von Ihnen den Verkauf als Lohnenswert oder nicht, einzustufen.

Aber der geschätzte Gebäudewert und der später zu erzielende Verkaufspreis sind oftmals nicht identisch. Die Wertermittlung ist dann eigendlich nur eine Grundlage, anhand derer sich der Angebotspreis ermitteln lässt. Welcher Preis dann beim Verkauf erzielt werden kann, ist abhängig von der aktuellen Marktlage, den derzeitigen Angeboten und der Nachfrage. Einen absoluten Preis für die Immobilien gibt es nicht.

 

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