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Sterbegeldversicherung ist eine Rücklage im Todesfall

Absicherung von Beerdigungskosten mit der Sterbegeldversicherung




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Die Sterbegeldversicherung ist eine Rücklage im Todesfall und wird mit einer relativ kleinen Versicherungssumme abgeschlossen. Sie soll besonders die Kosten einer Beerdigung und weitere mit dem Tod verbundene Aufwendungen abdecken. Um die Hinterbliebenen nicht mit den entstehenden Kosten zu belasten kann man bei verschiedenen Anbietern die Sterbegeldversicherung abschließen.

Ab dem Jahr 2004 zahlten die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Wer nicht selbst vorgesorgt hat muss damit rechnen das die Hinterbliebenen für alle Kosten aufkommen müssen.
Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung kann also sehr sinnvoll sein.
Kosten die Beispielsweise abgedeckt sind:

  • Friedhofsgebühren
  • Bestatterleistungen
  • Gebühren für Urkunden
  • Kosten für den Sarg
  • Kosten für die Trauerfeier
  • Kosten für Trauerkränze
  • Kosten für Grabstein


Beitragszahlung der Sterbegeldversicherung

Absicherung der Beerdigungskosten mit der SterbegeldversicherungDie Beitragsauszahlungsdauer hängt von den einzelnen Versicherungsunternehmen ab. Die Verträge variieren hierbei von  Zahlungen bis zum 65. Lebensjahr und Zahlungen bis zum 85. Lebensjahr,  bis hin zu lebenslänglich laufenden Zahlungsvereinbarungen. In der Regel  läuft die Zahlung zu der Sterbegeldversicherung bis zum 85. Lebensjahr,  bis zum Alter von 100 Jahren und länger läuft die Versicherung dann beitragsfrei weiter. Eine Kündigung der Sterbegeldversicherung ist kurzfristig möglich. Der eingezahlte Beitrag wird dann mit einer Überschussbeteiligung wieder ausgezahlt.


Infos zur Sterbegeldversicherung

Angehörige sind verpflichtet die Beerdigung von ihren nahen Angehörigen zu zahlen. Es spielt keine Rolle ob sie das Erbe antreten oder nicht. In Deutschland gilt die sogenannte „Totenfürsorgepflicht“ und die ist nicht mit dem Erbrecht verbunden. Weigern sich die Angehörigen für die Kosten aufzukommen, so zahlt zwar das Ordnungsamt die Bestattungskosten, holt sich diese aber von den Angehörigen hinterher zurück. Wenn die Angehörigen aber nachweislich nicht für die Bestattungskosten aufkommen können, übernimmt der Staat die Bezahlung für die Beerdigung – nicht aber für Extras wie Blumenschmuck und Trauerfeier!

Auch für den Fall eines frühen Todes ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll. Wenn die private Vorsorge noch nicht lange läuft,  besteht kaum eine Chance, die Bestattungskosten finanziell abzusichern.
Die Sterbegeldversicherung hat noch einen Vorteil. Das eingezahlte Geld gehört zum Schonvermögen, privat  Angespartes nicht.


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