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Bauartklassen für Wochenendhäuser

WOCHENENDHAUS > Wochenendgebäude > Versicherungsschutz-Wochenendhaus

Wochenendhaus kann die Bauartklasse (BAK) I, II oder III haben




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Auch bei der Wochenendhausversicherung spielt die Bauartklasse eine wichtige Rolle für die Kalkulation des Brandrisikos. Für die Einstufung in die Bauartklassen I, II oder III ist die Bauweise der Außenwände und des Daches entscheidend. Die meisten Versicherungsgesellschaften akzeptieren beim Wochenendhaus nur die harte Dachung oder bei weicher Dachung nur mit einen erhöhten Beirag. Die gesandete Dachpappe zählt auch zu der harten Dacheindeckung.

Neben der Bauartklasse sind natürlich auch weitere Kriterien wichtig. Hierzu zählt die Lage des versicherten Gebäudes. Es würde sich negativ auf die Versicherungsprämie auswirken, wenn Ihr Wohnhaus in einer Hochwasserregion erbaut wurde. Das Alter bzw. Erbauungsjahr, der technische Zustand und alle möglichen Dinge von denen in irgendeiner Weise potentielle Gefahren ausgehen können spielen hier auch eine Rolle.

Die Bauartklasse beim WochenendhausInsgesamt sollte die Versicherungssumme den Neubaukosten des Gebäudes entsprechen zzgl. sämtlichen Kosten für Erweiterungen, Ausbauungen, Modernisierung und ähnlichem. Da bei einigen Tarifen der Wochenendhausversicherungen die Einstufung in eine Neuwertversicherung ist, passen sich Versicherungssumme oder Beitrag an, wenn das Gebäude eine Wertsteigerung oder Wertminderung erfährt.


Die Bauartklassen für Wochenendhäuser

Welche Bauartklassen für Wochenendhäuser sind wichtig ? Sie sind die Grundlage für die Einstufung bei der Versicherung sind.


Dacheindeckung
BAK
Beschaffenheit der Außenwände
Hart (z.B. Ziegel, Schiefer, Betonplatten, Asbestzementplatten, Metall, gesandete Dachpappe)
BAK I
Massiv (Mauerwerk, Beton)
wie Bauartklasse I
BAK II
Stahl- oder Holzfachwerk mit Stein- oder Glasfüllung,
Stahl- oder Stahlbetonkonstruktion mit Wandplattenverkleidung aus nichtbrennbarem Material (z.B. Profilblech, Asbestzement; kein Kunststoff)
wie Bauartklasse I
BAK III
Holz, Holzfachwerk mit Lehmfüllung,
Holzkonstruktion mit Verkleidung jeglicher Art, Stahl- oderStahlbetonkonstruktion mit Wandplattenverkleidung aus Holz oder Kunststoff, Gebäude mit einer oder mehreren offenen Seiten




Die Bauartklasse beim Wochenendhaus in gemischter Bauweise

Eine nicht ganz leichte Frage stellt sich dem Wochenendhauseigentümer wenn das Gebäude aus verschiedenen Materialien besteht.
Generell gilt hier die ungünstigere Bauartklasse, wenn auf diese ein Anteil von mehr als 25% entfällt. Ich berate sie gerne.
Die Bauartklasse IV und V wird nur von wenigen Versicherungsunternehmen versichert. In diesen Klassen ist das Gebäude mit Holz, Ried (oder Reet), Schilf oder Stroh eingedeckt sind.


Die BAK I - III entscheidet auch über den Beitrag
Die Einteilung in eine Bauartklasse beziehungsweise in eine  Fertighausgruppe wird vom größten Teil der Versicherern einheitlich geregelt.  Die Bauartklasse hat entscheidenden Einfluss darauf, ob ein Gebäude überhaupt  versichert werden kann, und wenn, wie hoch dann der  Beitrag zur  Versicherung ausfallt. Herangezogen werden die Bauartklassen wie auch die Fertighausgruppen in der Regel im Rahmen der Wochenendhausversicherung. Einige Versicherer nutzen die Kategorisierung auch für die Einstufung eines Gebäudes im Rahmen der Hausratversicherung.  Dies ist zumeist dann der Fall, wenn Elementarschäden mitversichert  werden sollen. Wer sein Wochenendhaus bestmöglich versichern möchte, lässt  sich diesbezüglich am besten von uns beraten.

Schwierig wird es dann bei Gebäuden der Bauartklassen IV und V. Diese Objekte haben eine teilweise oder vollständige weiche Dachung aus Holz, Ried, Schilf u.ä. Es kann mit relativ hohen Aufschlägen gerechnet werden da hier mit einer erhöhten Brandgefahr zu rechnen ist, zumal die Gebäude ja auch nicht ständig bewohnt sind.


 

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