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Bäume an Wochenendhäusern können Schaden anrichten

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Schäden durch hohe Bäume am Wochenendhaus

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Bäume befinden sich dann in der unmittelbaren Nähe des versicherten Gebäudes, wenn sie aufgrund ihrer Höhe im Falle eines Umsturzes das versicherte Gebäude erreichen und beschädigen können. Es kommt, bei Einschluss in der Wochenendhausversicherung, ein geringer Aufschlag (11,00 EUR) zum Jahresbeitrag. Auch Bäume die auf dem Grundstück des Nachbarn stehen zählen darunter.
Durch herabfallende Äste können, zumal die meisten Wochenendhäuser in relativ leichter Bauweise erstellt wurden, erhebliche Schäden entstehen.

Sturmschaden durch Baum am Gebäude

In waldreichen Gebieten ist die Gefahr eines Sturmschadens durch umfallende Bäume in der Regel noch größer da die Verwurzelung nicht so stark wie bei einzeln stehenden Bäumen ist. Auch von außen nicht sichtbare Krankheiten sind oft Ursache von Baumumstürzen.
Fakt ist, die Stürme werden immer zahlreicher und intensiver.

Ümstürzende Bäume verursachen ganz erhebliche Schäden wenn Sie auf Ihr Wochenendgebäude fallen. Es kam in der Vergangenheit schon sehr oft vor, das ein einzelner Baum das gesamte Gebäude mit Inhalt vernichtet hat. Den finanziellen Schaden kann sich wohl jeder vorstellen. Zusätzlich kommen in der Regel noch erhebliche Aufräumkosten dazu. Die Entfernung der Baumteile, der Abtransport und die Entsorgung können dann noch zusätzlich Ihren Geldbeutel belasten.

Wenn Sie also Bäume in unmittelbarer Nähe des Hauses haben die auf das Gebäude stürtzen könnten ist es also sehr zu empfehlen in der Wochenendhaus-Kompaktversicherung bis 60m² Wohnfläche den Versicherungsbaustein "Bäume" mit einzuschließen.
Bei großeren Objekten ist der Schutz durch umfallende Bäume und Baumbestandteie bereits eingeschlossen. Der Beitrag ist hier aber entsprechend höher.





Besitzer von Wochenendhäusern haftbar

Der Wochenendhausbesitzer sollte seine Bäume regelmäßig kontrollieren denn Bäume an Wochenendhäusern können Schaden anrichten.
Der Besitzer eines Wochenendgebäudes haftet immer dann als Eigentümer von Bäumen, wenn er  die sogenannte Verkehrssicherungspflicht verletzt hat. Jeder  Grundstückseigentümer ist zunächst einmal dafür verantwortlich, dass von  seinem Grundstück keine Gefahren für die Allgemeinheit oder Nachbarn  ausgeht. Lässt der Grundstückseigentümer beispielsweise eindeutig  vorgeschädigte oder kranke Bäume unbehandelt auf seinem Grundstück  stehen, muss er für entstehende Schäden aufkommen, sollte der nächste  Sturm den Baum fällen.

Natürlich gibt es auch noch die „Höhere Gewalt“, nach  der man Gefahren und Schäden, die nicht durch menschliches Tun oder  Unterlassen entstehen, sondern auf natürliche Einflüsse zurückzuführen sind, als unvermeidbar akzeptieren und hinnehmen muss. Um  in diesem Fall eine Haftung des Eigentümers zu erreichen, muss man ihm  den Vorwurf machen können, dass er nicht alles in seiner Macht stehende  unternommen hat, um den Schaden zu vermeiden.

Einige Gerichte verlangen auch, dass Grundstückseigentümer  ihre Bäume zweimal jährlich untersuchen lassen. Dabei sind die  Gesundheit und der allgemeine Zustand zu bewerten. Das notwendige Ausmaß  dieser Untersuchungen richtet sich nach der jeweiligen Gefahrenlage und  dem Einzelfall. So kann es im einen Fall ausreichen, die Bäume am Boden  zu besichtigen und abzuklopfen, während man in einem anderen Fall  womöglich den Baum hinaufklettern muss.
Versicherung bei Schäden durch Bäume
Bäume mit der Wochenendhausversicherung mitversichernWichtig für Grundstücksbesitzer ist die Wohngebäudeversicherung, auch bei Eigentümern von Wochenendhäusern
Eine entsprechender Versicherungsschutz schützt den Eigentümer einer Immobilie vor den finanziellen Folgen eines Sachschadens, der durch Sturmschäden (ab Windstärke acht), Feuer, Blitzschlag, Hagel, Leitungswasser und Uberspannung entstehe.
Eigentümer von Bäumen haben eine sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Das bedeutet, sie sind dafür verantwortlich, dass von ihrem Grundstück keine Gefahren für Nachbarn oder die Allgemeinheit ausgehen. Deshalb sollte regelmäßig der Zustand und die Standfestigkeit der Bäume Überprüft werden, bestenfalls durch einen Fachmann. Kontrolliert werden sollten Stamm und Krone - einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand, also am besten im Sommer und Winter.
Baumbesitzer sollten auf Warnsignale achten.

Doch woran lassen sich Schäden am Gehölz überhaupt erkennen? Der erste Blick des Hobbygärtners sollte auf totes Holz im Baum gerichtet sein: Tragen einzelne Aste keine oder nur vertrocknete Blätter oder ist ein Baum in einigen Bereichen nur noch spärlich belaubt, kann bei Eis, starkem Schneefall oder eben heftigem Sturm Gefahr durch herabstürzende Aste aus der Krone drohen. Auch Löcher in Asten oder gar im Stamm lassen sich selbst für den Laien gut erkennen. Durch siekönnen beispielsweise Schädlinge und Krankheiten in das Holz eindringen. Weitere Warnzeichen sind Risse, Wunden, faule Stellen oder deutlich sichtbarer Pilzbewuchs.
Die Alarmglocken sollten beim Baumbesitzer schlagen, wenn Pilze am Stamm wachsen. Spätestens dann sollte ein Fachmann zu Hilfe gezogen werden. Solche Baumpfleger finden Grundstückshesitzerbeispielsweise über Fachverbände wie die Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung, den Fachverband geprüfter Baumpfleger oder ISA-Germany.

Aufgaben eines Baumgutachters
Der Baumgutachter prüft, ob das Gehölz noch stand- und bruchsicher oder durch Pilze und Krankheiten bereits so stark beeinträchtigt ist, dass es eine Gefahr darstellt, in diesem Fall werden auch die notwendigen Baumpflegemaßnahmen angegeben - wie zum Beispiel die Entfernung der geschädigten Baumteile durch fachgerechten Baumschnitt, der Einbau einer Kronensichening oder als letzter Ausweg die Fällung des Baums. Lässt ein Grundstückseigentümer ersichtlich kranke oder vorgeschädigte Bäume unbehandelt auf seinem Grundstück stehen und werden diese Bäume vom nächstem Sturm gefällt, dann muss der Grundstückseigentümer für hierdurch entstehende Schäden aufkommen.

Der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau empfiehlt Gartenbesitzern daher auch, nach extremen Naturereignissen ihre Bäume einmal extra gut zu beobachten und vor allem sicherzustellen, das sie nicht noch nachträglich umfallen oder einzelne Aste abbrechen. Damit keine Erreger ins Gehölz eindringen und Stamm und Aste schwächen können, sollten zudem Wunden am Baum möglichst schnell versorgt werden.



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